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Was man nicht sieht, ist doch da
Buchvorstellung mit Margit Weiß
Margit Weiß, Autorin mit ladinischen Wurzeln, liest erstmals in Südtirol aus ihrem neuen Roman „Was man nicht sieht, ist doch da“.
Tirol, 1954: Der zehnjährige Hans Dakosta wird ohne das Wissen der Eltern von der Schule abgeholt und aufgrund „sittlicher Verwahrlosung“ in eine Erziehungsanstalt gebracht. Gewalttätige Altnazis haben hier Jahre nach Kriegsende immer noch das Sagen, Hans wird schikaniert und verliert zunehmend die Hoffnung. Seine Eltern können ihn trotz ihrer Bemühungen vorerst nicht zurückholen. Nur der Gärtner der Anstalt ermutigt Hans, zuversichtlich zu bleiben.
Ein Roman rund um die Frage, wie in totalitären Strukturen Menschlichkeit bewahrt werden kann.
Moderation: Felix Obermair
Veranstaltungssaal, Stock III
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