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Übers Klima reden Dogma und Grenzen des Wachstums

16.09.2026, 18:00–19:30

mit Thomas Benedikter

Deutsch

Ist die Entkopplung der CO2-Emissionen vom Wachstum ein Märchen?

Können Ressourcenverbrauch und Treibhausgasemissionen vom Wirtschaftswachstum entkoppelt werden? Können Wachstum und Klimaschutz Hand in Hand gehen? Die Senkung der CO2-Emissionen in einigen Industrieländern und vor allem in der EU scheint darauf hinzudeuten. Tatsächlich wird in der realen Klimapolitik davon ausgegangen, dass der Umstieg auf erneuerbare Energieträger und die Herstellung von mehr Energieeffizienz ausreichen, um weiterhin bei wachsenden Wirtschaften den Zuwachs an monetärem Wohlstand zu garantieren und auch den Sozialstaat abzusichern. Doch der gleichzeitig steigende Ressourcenverbrauch zeigt die Grenzen der erhofften Entkopplung auf. Die Energiewende selbst erfordert eine Unmenge an Rohstoffen, Energie, Boden und Kapital. Reicht die Elektrifizierung zentraler Lebensbereiche und der Umstieg auf die Erneuerbaren Energien, um die planetaren Grenzen zu respektieren?

Alles wird elektrisch, alles wird gut?
Wir prüfen die These der Entkopplungsmöglichkeit von Wachstum und Klimabelastung.

Veranstaltungssaal, III Stock

In Zusammenarbeit mit POLITiS und Oldies for Future

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